Notartermin

„Von der Wiege bis zur Bahre, Formulare, Formulare“, unkt eine Redensart und meint damit sicher nicht nur einen Kaufvertrag.

In Deutschland ist der Kauf von Grundstücken und Immobilien formgebunden. BGB § 313 schreibt für den Vertrag, in dem sich der eine Teil verpflichtet, das Eigentum an einem Grundstück zu übertragen, und der andere Teil, das Grundstück zu erwerben, die notarielle Beurkundung vor. Damit sichert das Gesetz die Mitwirkung eines unabhängigen und unparteiischen Rechtskundigen. Der Notar ist somit unmittelbarer Ansprechpartner für die Fragen des Kaufvertrages. Die rechtliche Regelung des Grundstückkaufvertrages findet sich im BGB.

Der Notar, der eine Beurkundung durchführt, handelt als Amtsperson, das heißt, er muss gegenüber beiden Vertragsparteien neutral sein. Nach § 17 Beurkundungsgesetz hat er eine so genannte Formulierungs- und Belehrungspflicht. Im Rahmen seiner Belehrungspflicht wird er die Beteiligten über die rechtliche Tragweite des Geschäfts belehren. Zu dieser Formulierungspflicht gehört in jedem Fall die Gestaltung des gesamten Vertrages. Die Notarkosten richten sich nach dem Kaufpreis oder Geschäftswert der Urkunde und nach dem Umfang der Kaufurkunde.

Der Tag der Vertragsunterzeichnung ist der finale Höhepunkt. Der damit verbundene „Besuch“ beim Notar ist selbst für routinierte Investoren häufig mit großen Gefühlen verbunden. Doch keine Sorge. Auch hier, bei dem für Sie so wichtigen Termin, sind wir an Ihrer Seite. Und ist die Tinte unter dem Vertrag trocken, endet unsere Arbeit noch lange nicht. Wir betreuen Sie auch weiterhin.